„Finde fünf rote Dinge. Los!“ Kein Spiel ist schneller aufgebaut. Es muss nichts gebastelt und nichts vorher weggeräumt werden, und es klappt in jedem Zimmer.
Während sie herumlaufen, üben Kinder etwas Nützliches. Sie behalten eine Regel im Kopf, suchen ein Zimmer voller Ablenkungen ab und übergehen alles, was nicht passt. Und wenn die Fundstücke auf einem Haufen liegen, gibt es viel zu zählen und zu ordnen.
Das Grundspiel
- Stellen Sie einen Kurzzeitwecker auf zwei Minuten. Eine Sanduhr ist ideal, weil Kinder sehen, wie die Zeit abläuft.
- Sagen Sie die Regel an: „Etwas Rotes!“
- Die Spieler bringen ihre Fundstücke zu einer Matte oder einem Tisch.
- Wenn die Zeit um ist, werden die Fundstücke gemeinsam angeschaut.
Drei Hausregeln sorgen für Sicherheit: nur Dinge, die sich leicht tragen lassen, nichts Zerbrechliches oder Scharfes, und am Ende kommt alles an seinen Platz zurück.
Bei der Kontrolle am Schluss wird nachgedacht. „Ist das rot oder orange? Diese Tasse ist rot mit weißen Punkten: Zählt sie?“ Entscheiden Sie nicht für Ihr Kind. Einigen Sie sich gemeinsam auf eine Regel, etwa „Es zählt, wenn es überwiegend rot ist“.
Was man mit dem Haufen anfängt
- Zählen. Wie viele Dinge hat jeder Spieler gefunden? Wer hat mehr, und wie viele mehr?
- Aufreihen. Ordnen Sie die Fundstücke vom kleinsten zum größten.
- Sortieren. Spielzeug hierhin, Kleidung dorthin, Küchensachen dahin. Oder von Hellrot bis Dunkelrot.
- Strichliste führen. Spielen Sie für jede Farbe eine Runde und machen Sie für jedes Fundstück einen Strich. Welche Farbe kommt bei Ihnen zu Hause am häufigsten vor?
Die Regel ändern
| Regel | Beispiel | Was schwieriger wird |
|---|---|---|
| Eine Farbe | Etwas Rotes | Ein Merkmal im Kopf behalten |
| Eine Form | Etwas Rundes | Formen an echten Gegenständen erkennen |
| Zwei Merkmale | Etwas Rotes und Rundes | Zwei Merkmale gleichzeitig |
| Eine Zahl | Etwas mit vier Beinen, Dinge, die paarweise vorkommen | Beim Suchen zählen |
| „Nicht“ | Etwas, das nicht rot und nicht blau ist | Ausschließen |
| Ein Material | Etwas aus Holz, etwas Weiches | Ein Merkmal, das man eher fühlt als sieht |
Gehen Sie die Tabelle langsam hinunter. Eine Regel mit zwei Merkmalen ist ein echter Schritt gegenüber einer einzelnen Farbe.
Ruhigere Varianten
Das Spiel muss kein Wettrennen sein.
- Nur mit den Augen. Alle bleiben auf dem Sofa und nennen rote Dinge, die sie sehen. Ohne Anfassen und ohne Aufstehen.
- Schauen, dann erinnern. Dreißig Sekunden umschauen, Augen schließen und die roten Dinge aufzählen, die einem aufgefallen sind.
- Ein Team. Die ganze Familie arbeitet zusammen: Finden wir zwanzig blaue Dinge, bevor die Zeit abläuft?
Bei Kindern verschiedenen Alters bekommt jedes seine eigene Regel. Das jüngere sucht „etwas Rotes“, das ältere „etwas Rotes, das kleiner ist als deine Hand“.
| Ungefähres Alter | Was Sie ausprobieren können |
|---|---|
| 4–5 | Eine Farbe und drei bis fünf Dinge; ohne Wecker oder mit viel Zeit |
| 6–7 | Mit Wecker; die Haufen zählen und vergleichen; Formen-Runden |
| 8–9 | Zwei Merkmale und „nicht“-Regeln; eine Strichliste, welche Farbe am häufigsten ist |
| Ab 10 | Regeln für die anderen erfinden; schätzen, wie viele rote Dinge in einem Zimmer sind, und dann prüfen |
Die Altersangaben sind nur grobe Richtwerte, und jedes Kind ist anders.
In Dologi bitten „In Gruppen sortieren“-Rätsel im Thema Logik Kinder, Dinge nach ihren Gemeinsamkeiten zusammenzulegen. Eine Farbenjagd ist dieselbe Idee, mit dem ganzen Haus als Spielbrett.
Kurz gesagt
- Ein Kurzzeitwecker und eine Regel wie „etwas Rotes“ sind das ganze Spiel.
- Die Fundstücke gemeinsam zu prüfen und die Zweifelsfälle zu klären, ist die wertvollste Minute.
- Der Haufen lässt sich zählen, nach Größe aufreihen, sortieren und in einer Strichliste festhalten.
- Neue Regeln, von Formen über zwei Merkmale bis „nicht“, halten die Jagd anspruchsvoll.
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