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Wie viele Outfits sind möglich? Kombinationen zählen mit Kindern

Drei T-Shirts auf Kleiderbügeln in Rot, Gelb und Grün, daneben zwei Hosen auf Kleiderbügeln in Blau und Lila.

Auf dem Bett liegen drei T-Shirts und zwei Hosen. „Wie viele verschiedene Outfits kann ich daraus machen?“ Die meisten Kinder kombinieren drauflos: Rot mit Blau, Grün mit Lila, noch einmal Rot mit Blau ... und bald weiß niemand mehr, was schon dran war.

Die Frage ist klein, die Idee dahinter aber groß: geordnet zählen, damit nichts fehlt und nichts doppelt gezählt wird. Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit echter Kleidung spielen, wie sich die Antwort zeichnen lässt und wie das Spiel mit Ihrem Kind mitwächst.

Mit echter Kleidung anfangen

  • Legen Sie drei Oberteile und zwei Hosen in deutlich verschiedenen Farben bereit.
  • Erst schätzen lassen. „Was meinst du, wie viele Outfits gibt es?“ Jede Zahl ist in Ordnung. Mit einer Schätzung hat Ihr Kind etwas zum Überprüfen.
  • Jedes Outfit legen, auf dem Bett oder auf dem Boden, eins nach dem anderen.
  • Noch nicht korrigieren. Wenn ein Outfit doppelt vorkommt oder fehlt, fragen Sie: „Hatten wir das schon? Woher wissen wir, dass wir alle haben?“

Gerade keine Kleidung zur Hand? Schneiden Sie Oberteile und Hosen aus buntem Papier aus oder malen Sie sie mit Wachsmalstiften.

Der Trick: eine Sache bleibt liegen

Das Durcheinander entsteht durch zufälliges Kombinieren. Der Ausweg ist eine einfache Regel: Das T-Shirt bleibt, nur die Hose wechselt.

Nehmen Sie das rote T-Shirt. Legen Sie es zur blauen Hose, dann zur lila Hose. Das sind zwei Outfits. Jetzt das gelbe T-Shirt: zwei weitere. Dann das grüne: noch einmal zwei. Zusammen 2 + 2 + 2 = 6.

Eine Tabelle zeigt dasselbe auf einen Blick:

Blaue Hose Lila Hose
Rotes T-Shirt Rot + Blau Rot + Lila
Gelbes T-Shirt Gelb + Blau Gelb + Lila
Grünes T-Shirt Grün + Blau Grün + Lila

Jedes Feld ist ein Outfit. Drei Zeilen, zwei Spalten, sechs Felder, und keines bleibt leer.

Ein Baumdiagramm zeichnen

Ein Baumdiagramm ist ein anderes Bild für dasselbe Zählen, und Kinder zeichnen es gern.

  1. Zeichnen Sie links auf das Blatt die drei T-Shirts untereinander (drei farbige Punkte genügen).
  2. Ziehen Sie von jedem T-Shirt zwei Linien nach rechts: eine zu einem blauen Punkt, eine zu einem lila Punkt.
  3. Zählen Sie die Enden der Linien. Es sind sechs, eines für jedes Outfit.

Am Baum sieht man leicht, warum nichts fehlt: Jedes T-Shirt hat genau zwei Äste. Hat eines nur einen Ast, wurde ein Outfit vergessen.

Vom Zählen zum Malnehmen

Wenn die Sechs selbstverständlich geworden ist, ändern Sie eine Sache und fragen noch einmal.

  • Eine Hose mehr. Jedes T-Shirt bekommt einen Ast dazu: 3 + 3 + 3 = 9.
  • Ein T-Shirt mehr. Jetzt sind es vier Zeilen mit je drei: 12.
  • Zwei Mützen dazu. Jedes der sechs Outfits lässt sich mit jeder der beiden Mützen tragen, aus sechs werden zwölf.

Verraten Sie die Regel nicht zu früh. Nach ein paar Runden sagen viele Kinder von selbst: „Das ist die Zahl der T-Shirts mal die Zahl der Hosen!“ Eine selbst gefundene Regel bleibt besser hängen.

Ungefähres Alter Was Sie ausprobieren können
4–5 Zwei Oberteile und zwei Hosen mit echter Kleidung; die fertigen Outfits nebeneinanderlegen
6–7 Drei Oberteile und zwei Hosen; ein T-Shirt bleibt liegen; einen einfachen Baum zeichnen
8–9 Eine dritte Sorte dazunehmen, etwa Mützen; mit dem Malnehmen verbinden
Ab 10 Eine Bedingung dazu: „Das grüne T-Shirt passt nie zur lila Hose.“ Wie viele sind es jetzt?

Die Altersangaben sind nur grobe Richtwerte. Jedes Kind kommt in seinem eigenen Tempo dorthin.

Dieselbe Idee an anderen Stellen

  • Frühstück: zwei Sorten Brot und drei Beläge. Wie viele verschiedene belegte Brote?
  • Eis: drei Sorten, in der Waffel oder im Becher.
  • Zahlen: Wie viele zweistellige Zahlen lassen sich mit den Ziffern 1, 2 und 3 schreiben? Und wenn keine Ziffer zweimal vorkommen darf?
  • Malen: ein Haus mit rotem, blauem oder gelbem Dach und grüner oder brauner Tür.

Jedes Mal dieselben zwei Fragen: „Was bleibt gleich?“ und „Was wechseln wir?“

Typische Stolpersteine

  • Die Antwort „fünf“. Viele Kinder rechnen drei plus zwei. Das ist ein vernünftiger erster Gedanke: Er zählt die Kleidungsstücke, nicht die Outfits. Legen Sie die Outfits und zählen Sie gemeinsam.
  • Dasselbe Outfit zweimal. Lassen Sie jedes fertige Outfit in einer Reihe liegen oder haken Sie es in der Tabelle ab.
  • Alles auf einmal wechseln. Zurück zur Regel: Das T-Shirt bleibt, nur die Hose wechselt.

In Dologi bitten „Zählen und antworten“-Rätsel im Thema Mathe Kinder, nur das zu zählen, wonach gefragt ist, zum Beispiel nur die Sterne. Das ist eine kleine Übung für dieselbe Gewohnheit: eins nach dem anderen, nichts auslassen, nichts doppelt zählen.

Kurz gesagt

  • Stellen Sie die Frage mit echter Kleidung und lassen Sie Ihr Kind zuerst schätzen.
  • Eine Sache bleibt liegen, die andere wechselt: Wer geordnet zählt, übersieht nichts.
  • Eine Tabelle oder ein Baumdiagramm zeigt alle Outfits; man zählt nur noch die Felder oder die Enden der Äste.
  • Lassen Sie Ihr Kind die Abkürzung selbst entdecken: Oberteile mal Hosen.

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