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Privatsphäre von Kindern im Netz: Welche Informationen nicht geteilt werden sollten

Ein lächelndes Gesicht, ein Haus und ein geschlossenes Schloss.

Kinder begegnen dem Internet immer früher: ein Spiel mit Chatfenster, eine Video-App mit Kommentaren, ein Formular, das vor dem Spielen nach einem Namen fragt. Meistens passiert nichts. Doch was online geteilt wurde, lässt sich schwer zurückholen, und kleine Kinder verstehen noch nicht, wer es sehen kann. Dieser Artikel erklärt, was persönliche Informationen sind, schlägt eine einfache Regel vor, die sich Ihr Kind merken kann, und schaut auch darauf, was Eltern teilen.

Was persönliche Informationen sind

Persönlich ist alles, was jemandem hilft herauszufinden, wer Ihr Kind ist oder wo man es findet.

  • Vollständiger Name und Geburtsdatum.
  • Adresse, Name der Schule und Klasse, oder der Verein und der Spielplatz, die es regelmäßig besucht.
  • Telefonnummern und E-Mail-Adressen, seine eigenen oder die der Familie.
  • Standort: der Live-Standort in Apps und Orte, die auf Fotos zu erkennen sind.
  • Fotos und Videos, besonders solche, die das Gesicht zusammen mit Schulkleidung, Hausnummer oder Straßenschild zeigen.
  • Passwörter und Codes, auch gegenüber der besten Freundin oder dem besten Freund.

Eine einfache Regel für Kinder

Kleine Kinder brauchen eine Regel, die leicht zu merken ist. Eine, die in vielen Familien funktioniert:

„Persönliches bleibt zu Hause. Vor dem Teilen fragen.“

Darf man teilen Erst Erwachsene fragen Nie online teilen
Einen Spitznamen, die Lieblingsfarbe, das Lieblingstier Fotos von dir, Bilder mit deinem Namen darauf Vollständiger Name, Adresse, Schule, Telefonnummer
Was du in einem Spiel gebaut hast Bei einem neuen Spiel oder einer neuen App mitmachen Passwörter und Codes
Alles, wonach Fremde fragen Wo du gerade bist

Üben Sie mit kleinen „Was würdest du tun, wenn…?“-Fragen: „Ein Spiel fragt nach deinem Namen und deiner Schule. Was machst du?“ Kinder merken sich eine Regel viel besser, wenn sie sie schon einmal angewendet haben.

Spiele, Chats und Fremde

  • Den Chat für kleine Kinder abschalten, wenn das Spiel es erlaubt, oder auf bekannte Personen beschränken.
  • Erklären, dass Menschen im Netz nicht immer die sind, für die sie sich ausgeben. Ein „Freund“ im Spiel ist vielleicht kein Kind.
  • Klare Grenzen setzen: nie Fotos schicken, nie ein Geheimnis über jemanden aus dem Netz für sich behalten, nie ein Treffen vereinbaren.
  • Versprechen, nicht überzureagieren. „Wenn dir online etwas komisch vorkommt, erzähl es mir. Du bekommst keinen Ärger.“ Kinder, die Angst haben, ihr Gerät zu verlieren, schweigen oft.

Apps und was sie sammeln

  • Ansehen, was eine App beim Installieren verlangt: Name, Foto, Geburtstag, Standort, Kontakte.
  • Ablehnen, was nicht nötig ist. Ein Rätselspiel braucht weder einen echten Namen noch den Standort.
  • Spitznamen und Avatare verwenden statt echter Namen und Fotos in Kinderprofilen.
  • Apps ohne Werbung bevorzugen, denn Werbung beruht oft auf dem Sammeln von Daten.

Was Eltern teilen

Privatsphäre betrifft nicht nur das, was Kinder posten. Viele Kinder sind schon lange online zu sehen, bevor sie ein Handy bedienen können, durch Fotos, die die Familie teilt.

  • Vor dem Posten nachdenken. Würde sich Ihr Kind mit 13 über dieses Foto freuen?
  • Details vermeiden, die den Ort verraten: Schulkleidung, Hausnummern, Ortsmarkierungen und Live-Updates, wo Sie gerade sind.
  • Bade-, Töpfchen- und Wutanfall-Fotos weglassen. Sie gehören zum Großwerden, nicht in eine breite Öffentlichkeit.
  • Prüfen, wer Ihre Beiträge sehen kann, und Verwandte bitten, dasselbe zu tun, bevor sie Fotos Ihres Kindes teilen.
  • Ältere Kinder fragen, bevor Sie etwas über sie posten. So merken sie, dass ihre Privatsphäre zählt.

In Dologi braucht ein Spielerprofil nur einen Spitznamen (die App empfiehlt, keinen echten Namen zu verwenden), ein Alter und einen Avatar, den Ihr Kind aus gezeichneten Bildern zusammenstellt, kein Foto. Profile und Fortschritt bleiben nur auf Ihrem Gerät.

Kurz gesagt

  • Persönlich ist alles, was hilft, Ihr Kind zu erkennen oder zu finden: Name, Schule, Adresse, Standort, Fotos und Passwörter.
  • Eine einfache Regel beibringen: Persönliches bleibt zu Hause, und vor dem Teilen fragen.
  • Den Chat für kleine Kinder abschalten, erklären, dass Menschen online nicht immer die sind, für die sie sich ausgeben, und versprechen, nicht überzureagieren.
  • In Apps Spitznamen nutzen, unnötige Berechtigungen ablehnen und zweimal überlegen, bevor Sie Fotos Ihres Kindes posten.

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