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Ein selbstgemachtes Paare-Spiel: Papierkarten, die das Gedächtnis der ganzen Familie trainieren

Ein Apfel, ein gestreifter Fisch und eine Blume.

Paare suchen ist eines der einfachsten Gedächtnisspiele überhaupt: Karten verdeckt hinlegen, zwei aufdecken und versuchen, die Paare zu finden. Kaufen müssen Sie dafür nichts. Ein Blatt dickes Papier, eine Schere und ein paar Buntstifte reichen, und die Karten gemeinsam zu basteln ist schon der halbe Spaß. Dieser Artikel erklärt, wie die Karten entstehen, wie Sie das Spiel ans Alter Ihres Kindes anpassen und wie Sie es abwandeln, wenn die Grundversion zu leicht wird.

Warum Paare suchen gute Übung ist

  • Sich Orte merken. Ihr Kind muss behalten, welches Bild an welcher Stelle lag, und das nach jedem Zug neu ordnen.
  • Jeden Zug verfolgen. Auch die Karten, die andere aufdecken, sind Hinweise. Zuschauen ist also genauso wichtig wie selbst spielen.
  • Warten, bis man dran ist. Wie jedes Brett- oder Kartenspiel übt es Geduld.
  • Jeder kann gewinnen. Ein glücklicher erster Zug hilft genauso viel wie Erfahrung, deshalb können Kinder Erwachsene schlagen, und das macht allen Spaß.

Die Karten basteln

  • Karton oder dickes Papier. Alte Müslischachteln eignen sich gut. Schneiden Sie gleich große Quadrate aus, etwa so groß wie eine Kinderhand.
  • Jedes Bild zweimal. Malen Sie dasselbe einfache Bild auf zwei Karten: eine Sonne, einen Fisch, ein Haus, einen roten Kreis. Einfache Zeichnungen reichen; wichtig ist, dass beide Karten gleich sind.
  • Gleiche Rückseiten. Prüfen Sie, dass kein Bild durchscheint und keine Karte einen Fleck, Knick oder eine Markierung hat, die sie verrät. Kleben Sie notfalls einfarbiges Papier auf die Rückseite.
  • Ihr Kind mitmachen lassen. Kinder, die die Bilder selbst gemalt haben, spielen oft lieber.
  • Zusammen aufbewahren. Ein Briefumschlag verhindert, dass Paare verloren gehen.

Wie viele Paare in welchem Alter

Alter (ungefähr) Paare Auslegen
4 3–4 Zwei ordentliche Reihen
5–6 6–8 Ein ordentliches Raster
7–8 10–12 Ein größeres Raster
9–10 15 oder mehr Raster oder Karten wild verteilt

Jedes Kind ist anders, die Tabelle ist also nur ein Startpunkt. Zieht sich das Spiel endlos hin oder endet es im Frust, nehmen Sie einige Paare heraus. Ist es nach zwei Minuten vorbei, legen Sie welche dazu.

Die Grundregeln

  1. Karten mischen und verdeckt in Reihen auslegen.
  2. Wer dran ist, deckt zwei Karten so auf, dass alle sie sehen.
  3. Passen sie zusammen, darf man das Paar behalten. Wenn nicht, werden sie genau an derselben Stelle wieder umgedreht.
  4. Sind alle Paare gefunden, gewinnt, wer die meisten hat.

Für eine ruhigere Variante spielen Sie als Team: Zählen Sie, wie viele Züge Sie brauchen, um alle Paare zu finden, und versuchen Sie, diese Zahl beim nächsten Mal zu unterbieten.

Varianten: über ein Merkmal zuordnen

Wenn gleiche Bilder zu leicht werden, basteln Sie Paare, die zusammengehören, ohne gleich auszusehen:

  • Gleiche Farbe, verschiedene Dinge: ein roter Apfel und ein roter Ball.
  • Ziffer und Menge: die Ziffer 3 und eine Karte mit drei Punkten.
  • Tiereltern und Tierkinder: Huhn und Küken, Katze und Kätzchen.
  • Gegensätze: ein großer und ein kleiner Kreis, ein fröhliches und ein trauriges Gesicht.
  • Bild und Schatten: ein bunter Fisch und ein Fisch, der nur als Schatten gezeichnet ist.
  • Für Kinder, die lesen: ein Bild und das geschriebene Wort.

Jede neue Regel lässt Kinder darüber nachdenken, wie zwei Dinge zusammenhängen, nicht nur, ob sie gleich aussehen.

Tipps, die helfen

  • Laut sagen. „Ein Fisch, oben in der Ecke.“ Karten zu benennen hilft allen beim Merken.
  • Erst ordentliche Reihen. Ein Raster ist leichter als verstreute Karten, weil sich Orte besser beschreiben lassen.
  • Ehrlich spielen. Sie müssen nicht absichtlich verlieren. Ist das Spiel zu ungleich, geben Sie sich ein Handicap, zum Beispiel zwischen den Zügen die Augen zu schließen.
  • Aufhören, solange es Spaß macht. Ein oder zwei Runden reichen.

In Dologi sind die Rätsel „Block-Memo“ im Thema Gedächtnis eine Abwandlung dieser Idee: Jedes Paar ist derselbe Baustein, aber in zwei verschiedene Richtungen gedreht. So muss Ihr Kind sich Orte merken und gleichzeitig Formen wiedererkennen.

Kurz gesagt

  • Ein selbstgemachtes Paare-Spiel braucht nur Karton, Schere und Stifte.
  • Beginnen Sie bei kleinen Kindern mit drei oder vier Paaren und legen Sie mit der Zeit mehr dazu.
  • Gleiche Rückseiten, Karten in ordentlichen Reihen und jede Karte laut benennen.
  • Wenn gleiche Paare zu leicht werden, ordnen Sie über Farbe, Zahl, Gegensätze oder andere Zusammenhänge zu.

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